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Nauruz – Ausdruck der grenzenlosen Verbindung der Menschen

Am 10. Mai 2010 ist Nauruz (Наврӯз) auf Beschluss der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler Nauruz-Tag anerkannt. Die Generalversammlung stellte in ihrer Erklärung fest, dass „Nauruz ein Frühlingsfest ist, das von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3000 Jahren gefeiert wird“. Die UNO Generalversammlung ermutigt die Mitgliedstaaten, sich darum zu bemühen, den Nauruz stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und gegebenenfalls jährliche Veranstaltungen zur Begehung dieses Festes zu organisieren.

Mit Musik und Tanz haben die Vertreter der Botschaften der Islamischen Republik Afghanistan, Aserbaidschan, der Islamischen Republik Iran, Kasachstan, Kirgisistan, der Islamischen Republik Pakistan, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan und Usbekistan am 22. März 2015 im Ethnologischen Museum Berlin Dahlem Nauruz gefeiert. Die Botschaften präsentierten ihre Länder durch eigens eingeladene Musik- und Tanzgruppen, nationale Speisen sowie durch Kunsthandwerk und Literatur.

Der Bundespräsident Joachim Gauck versandte zum Beginn des Nauruz-Festes eine Grußbotschaft. Er unterstrich unter anderem, dass  Nauruz „wie viele andere Festtage – die Gelegenheit bietet, inne zu halten, unsere alltäglichen Sorgen ruhen zu lassen und uns zu vergewissern, dass wir Teil von etwas sind, das bedeutungsvoller und größer ist als wir selbst“.

Sirodschiddin Aslov: Duschanbe kann heute ihren Partnern Einiges anbieten

Der tadschikische Außenminister Sirodschiddin Aslov hielt sich vom 20. bis 22. Oktober 2014 zu einem Besuch in Luxemburg und Belgien auf.  Während seines Besuchs nahm er an den Verhandlungen mit Repräsentanten  der Europäischen Union teil. Im Anschluss an seinem Besuch gab der Außenminister der Deutschen Welle ein Interview und sprach über Ergebnisse seiner mehrtägigen Europareise und teilte seine Eindrücke über die Perspektiven der Beziehungen Tadschikistans zu seinen Nachbarn. Weiter lesen.

Deutsch-Tadschikische Regierungsverhandlungen 2014

Am 28.-29. Oktober 2014 fanden in Bonn die diesjährigen deutsch-tadschikischen Regierungsverhandlungen statt. Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Gesundheit sind die Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und  Tadschikistan. Die Bundesregierung stellt für bilaterale Maßnahmen, die die tadschikischen Reformanstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung des Landes unterstützen, umfangreiche Mittel bereit.  

Die während der Verhandlungen  vereinbarten gemeinsamen Vorhaben zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung fördern unter anderem kleine und mittlere Unternehmen im ländlichen Raum, unterstützen den Banken- und Mikrofinanzsektor, den Grenzhandel und tragen zur Realisierung der staatlichen Reformen im Berufsbildungssystem bei. Im Gesundheitsbereich sollen unter anderem weitere Mutter-Kind-Krankenhäuser in der an Afghanistan grenzenden Provinz Khatlon rehabilitiert und mit modernen Geräten ausgestattet werden.

Darüber hinaus, sagte Deutschland umfangreiche Unterstützung der tadschikischen Anstrengungen bei der Anpassung an den Klimawandel und zum Erhalt von Wald- und Biodiversität zu.

Dem tadschikischen Grundgesetz wird 20 Jahre

Die geltende Verfassung Tadschikistans ist am 6. November 1994 nach einem allgemeinen Referendum übernommen worden. Sie wurde zweimal geändert bzw. ergänzt worden. Das Grundgesetz hat die höchste Rechtskraft und dessen Bestimmungen haben direkte Einwirkungen. Gesetze und andere Rechtshandlungen, die verfassungswidrig sind, haben keine Rechtskraft. Das Grundgesetz spiegelt dem Willen, den Geist, das öffentliche Bewusstsein und die Kultur der Völker der Republik Tadschikistan, die Anhänglichkeit der allgemein menschlichen Werte und die Prioritäten der internationalen Rechtsakten ab. Die weltumfassende konstitutionelle Erfahrung ist in der Verfassung Tadschikistans durch folgende Prinzipien gefordert: die republikanische Regierungsform, die nationale Souveränität, die Priorität der Rechte und Freiheiten des Menschen und des Staatsbürgers, die Teilung der Gewalten, der politische und ideologische Pluralismus, die Oberhoheit des Grundgesetzes und seine direkte Wirkung, die territoriale Einheit und die Mannigfaltigkeit der Eigentumsformen. Laut der Verfassung sind der Mensch, dessen Rechte und Freiheit die höchsten Werte.

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Das Leben, die Ehre, die Würde und andere Naturrechte des Menschen sind unantastbar. Der Staat garantiert die Rechte und Freiheiten jedes Staatsbürgers, unabhängig von seiner Nationalität, Rasse, des Geschlechtes, der Sprache, der Konfession, der politischen Anschauungen, der Bildung, der sozialen Lage und des Vermögenszensus. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Die Anerkennung der politischen und ideologischen Mannigfaltigkeit bedeutet das Verbot der Gründung irgendwelcher führenden Ideologie. Die Verfassung bestimmt die Gleichheit der öffentlichen Vereinigungen vor den Gesetzen. Sie verbietet die Gründung und Tätigkeit der gesellschaftlichen Organisationen und politischen Parteien, die Rassen-, Völker-, sozialen und religiösen Hass propagieren und zu gewaltsamen Umsturz der Verfassungsordnung und zur Gründung von bewaffneten Gruppen aufrufen. Änderungen und Ergänzungen in die Verfassung dürfen lediglich durch das allgemeine Referendum vorgenommen werden. Eine Ausnahme bildet der Artikel, der besagt, dass „die republikanische Regierungsform, die territoriale Einheit, das demokratische, rechtliche, weltliche und soziale Wesen des Staates unabänderlich sind“. Internationale von Tadschikistan anerkannte Abkommen sind fester Bestandteil des Rechtssystems der Republik. Entsprechen die Republikgesetze den anerkannten internationalen Abkommen nicht, sind die Bestimmungen der internationalen Abkommen anzuwenden.

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Wellenreiten in Tadschikistan

Ein Beitrag von Sascha Brock, Commerzbank Berlin

Tadschikistan ist ein kleines Land mit vielen Problemen. Aber es ist auch ein Land mit großartigen Menschen und phantasievollen Lebenslösungen. Seit jeher ist die Region ein Zankapfel und seit jeher ist man umgeben von Staaten und deren eigener Interessen. Sich in einem solchen Umfeld zu sortieren, ist nicht einfach. Nicht verwunderlich daher, dass Tadschikistan nicht das Reiseland Nr. 1 auf dem Globus ist. Doch das war lange Zeit anders: So mancher suchte Ruhe und Erholung in den Bergen des Pamirs und den Ufern des Iskanderkuls oder fand in den Städten und Dörfern die kulturelle Vergangenheit und den goldenen Glanz der Seidenstraße.   Den Artikel lesen.

Nationalflagge

Die Beachtung der nationalen Werte und die nationale Symbole, solche wie die Nationalfahne ist eine obligatorische Verpflichtung eines jeden Staatsbürgers, zugleich auch eine Grundlage für seinen Stolz.  Eine Nationalflagge ist in der Regel Ausdruck für die Selbständigkeit und Souveränität eines Staates. Sie ist ein Symbol der Verbundenheit und die Einigkeit eines Landes und dessen Bevölkerung.

Die heutige Flagge Tadschikistans wurde am 24.11.1992 eingeführt. Sie zeigt drei waagerechte Streifen in Rot, Weiß und Grün im Verhältnis 2:3:2. In der Mitte des breiten weißen Mittelstreifens befindet sich eine stilisierte goldene Krone und darüber sieben in einem Halbkreis angeordnete goldene Sterne. Die Krone und auch die Sterne symbolisieren die Unabhängigkeit des Landes. Rot steht für das Land, Weiß steht für die für das Land so wichtige Baumwolle und Grün steht für die anderen landwirtschaftlichen Produkte. Rot steht für das Feuer, Weiß steht für das Wasser und Grün steht für die Erde. Rot steht für die Einheit des Volkes und Brüderlichkeit mit den anderen Nationen, Weiß steht für die Baumwolle aber auch den Schnee in den Bergen, Grün steht für die fruchtbaren Täler des Landes.

Der derzeit höchste Fahnenmast der Welt steht in Duschanbe, Tadschikistan, und bringt es auf 165 Meter. Fertig gestellt wurde der höchste Flaggenmast der Welt 2011. Er löste den 162 Meter hohen Flaggenmast in Baku Aserbaidschan als Rekordhalter ab.

An die Diversifizierung der Handelsbeziehungen interessiert

Am 12. Februar 2015 empfing der Botschafter Malikscho Nematov den Geschäftsführer des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft Dr. R. Lindner zu einem Gespräch.  Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern, die Präsenz der deutschen Unternehmen in Tadschikistan, sowie der Zugang der tadschikischen Unternehmen zu den deutschen Märkten standen auf dem Mittelpunkt des Gesprächs.  

Die beiden Seiten sehen die Organisierung einer Unternehmerreise in die Republik Tadschikistan noch in diesem Jahr für notwendig. In einer mehrtägigen Wirtschaftsreise in die zentralasiatischen Region könnten die deutschen Unternehmen mit seinen tadschikischen Kollegen über Energieeffizienz, Einsatz der neuen Hochleistungstechnologien in den Wasserkraftwerken und die neuesten Verarbeitungsmethoden in der  Lebensmittelindustrie diskutieren. Ausbau der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen stünden dabei im Mittelpunkt der Gespräche auf der höchsten Ebene.

Der Botschafter Nematov betonte, dass Tadschikistan an die Diversifizierung seiner Wirtschafts- und Handelsbeziehungen interessiert sei und bereit, mit allen interessierenden Staaten direkte wirtschaftliche Beziehungen zu pflegen. Das Treffen zwischen den Unternehmer wird dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder zweifellos neue Impulse verleihen, so der Botschafter Nematov.

Region unberühmten Reichtums

Im Mittelpunkt des Gesprächs von Botschafter Nematov und  dem Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft Dr. Rainer Lindner standen die Fragen der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Tadschikistan und Deutschland. Der Botschafter würdigte den Beitrag der deutschen Wirtschaft zur Umsetzung von mehreren Projekten in Tadschikistan und bekundete das Interesse der tadschikischen Seite zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in den Bereichen Industrie, Wasserenergie, Landwirtschaft und Tourismus. Dr. Lindner betonte, dass das Potenzial der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Tadschikistan nicht mal bis zur Hälfte genutzt wird. Dabei ist Tadschikistan reich an Rohstoff- und Bodenschätzen, ein Grund, weshalb die deutschen Unternehmen in Tadschikistan investieren sollten. Anschließend sprach der Botschafter in einem Interview mit dem Redakteur der "Ost-Ausschuss Informationen" über die Rohstoffe in Tadschikistan. 

Tadschikistan und DENA: Perspektiven der Zusammenarbeit

Der Botschafter Nematov traf sich vergangene Woche mit dem Vorsitzenden der Deutschen Energieagentur Stefan Kohler zu einem Gespräch. Ausbau der Partnerschaft im Energiebereich, die Realisierung der bereits getroffenen Vereinbarungen stand im Mittelpunkt des Gesprächs. Zwischen dem Energieministerium der Republik Tadschikistan und der Deutschen Energieagentur wurde ein Memorandum über die Zusammenarbeit unterzeichnet, ein Dokument, welches neue Möglichkeiten zum Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Grünen Energie, und anderen alternativen Energiequellen anbietet.

Tag der offenen Tür BMZ

Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung lud Minister Dr. Gerd Müller am Sonntag im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu einer Reise um die Welt ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein internationales Programm mit Musik, Tanz und traditionellen Gerichten. Minister Müller erklärte im Vorfeld: "Entwicklungspolitik lebt wie kein anderes Politikfeld davon, dass Menschen mitmachen. Nur gemeinsam können wir die großen globalen Herausforderungen bewältigen und unsere Zukunft gestalten.

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Der Tag der offenen Tür im BMZ bietet einen Blick aus nächster Nähe in das vielfältige entwicklungspolitische Engagement, das Deutschland und seine Bürgerinnen und Bürger leisten. Außerdem lade ich alle Besucherinnen und Besucher dazu ein, die zukünftige Entwicklungspolitik selbst mitzugestalten und ihre Ideen in unsere Zukunftscharta EINEWELT – unsere Verantwortung einzubringen."

Neben den staatlichen Entwicklungsorganisationen stellten sich zahlreiche engagierte Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Initiativen und über 50 diplomatische Vertretungen aus den Partnerländern des BMZ vor und standen an dessen Berliner Dienstsitz in der Stresemannstraße 94 zum Gespräch bereit. Kinder und Jugendliche waren eingeladen, durch "Gondwania" zu reisen. Hier konnten Masken bemalt, afrikanische Rundhäuser aus Lehm gebastelt oder Zuckerrohr probiert werden. In einer Jurte – einem traditionellen Zelt – konnten sie einem Geschichtenerzähler lauschen.

Für musikalische Unterhaltung sorgten der kolumbianische Musiker und Weltengänger Mil Santos, der afrikanische Sänger Solo Sow und traditionelle Musikgruppen aus den Partnerländern des BMZ

Quelle: www.bmz.de

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Manfred Lorenz: Ewige Freundschaft und Verbundenheit mit Tadschikistan

Der Iranist und Tadschikologe Professor Manfred Lorenz war seit den 70-en Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Rahmen seines Studiums in Deutschland und später für seine wissenschaftlichen Forschungen mehrmals in Tadschikistan gewesen.

Aufenthalte, die ihm dazu veranlassten, sich mit der tadschikischen Sprache und Kultur intensiver zu befassen. Er ist mittlerweile Ehrendoktor der Tadschikischen Staatsuniversität und der Slawischen Universität in Duschanbe.

Im Dezember 2011 wurde Manfred Lorenz vom tadschikischen Präsidenten während seines Staatsbesuches in Berlin mit dem Orden der Freundschaft, der höchsten Auszeichnung seines Landes, für sein Lebenswerk geehrt. Der Botschafter Nematov Maliksho war kürzlich beim Professor Manfred Lorenz zu Besuch. Der Gastgeber hat Eindrücke von seinen Lebensausschnitte in Tadschikistan und seinen freundschaftlichen Beziehungen zu den tadschikischen Wissenschaftlern mitgeteilt.

Zu Besuch beim Komponisten

Im Rahmen der Kulturveranstaltungen und Zusammenarbeit mit ehemaligen Landsleuten aus Tadschikistan besuchte der Botschafter Nematov Maliksho Komponisten Firouz Achmedov. Firouz Achmedov ist ein tadschikischer Komponist, bekannnt auch unter dem Namen Firouz Bahor, und komponierte die Filmmusik von tadschikischen und russischen Filmen. Sein Name wird mit dem Filmgenre der 80-er Jahre in Verbindung gebracht. Er hat für eine Reihe der Spielfilme des tadschikischen Filmstudio „Todschikfilm“ Filmmusike geschrieben. Besondere Bekanntheit erlangte seine Musikstücke zu dem Film „Wer fährt nach Truskowez“ u.a.m. Herrn Firouz Bakhor ist es gelungen, in seinen Kompositionen das nationale Kolorit und die Vielfalt der tadschikischen Musikkultur in der Harmonie mit der damaligen modernen Symphonie zu mischen. Eine Nostalgie, die auch heute viele Verehrer haben. Die Kompositionen von Firouz Bahor unterschieden sich stark von den traditionellen symphonischen Musikstücken und wirkten durch das Einfügen der neuen Soundelemente innovativ und romantisch. Firouz Bahor (Achmedov) hat auch zahlreiche Musikstücke und Operetten geschrieben. Zu ihrem Jubiläumstag gab er vor 3 Jahren ein großes Konzert im tadschikischen Opernhaus. Auch eine neue Sammlung der von Komponisten bis jetzt geschriebenen Musikstücke ist kürzlich erschienen. Er hat zusammen mit seiner Gefährte Erne Geiser ein Buch unter dem Titel «Komponist-ein wunderbarer Beruf“ geschrieben, in dem die schönsten Momente des Lebens und die musikalische Tätigkeit von Maestro Firuz Bahor beschrieben wird.

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