Willkommen auf der Internetseite
der Botschaft der Republik Tadschikistan in der Bundesrepublik Deutschland

Grußwort des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Republik Tadschikistan in der Bundesrepublik Deutschland Nematov Maliksho

Sehr geehrte Besucher,
Ich begrüße Sie auf der Internetseite der Botschaft der Republik Tadschikistan in der Bundesrepublik Deutschland.
Sie werden viele interessante und vielseitige Informationen über unser Land, unsere Botschaft und über tadschikisch-deutsche Beziehungen auf unserer Webpräsenz entdecken.
Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und wünsche Ihnen alles Gute.


Botschafter
Nematov Maliksho

 
 
Aktuelle Informationsmitteilungen

Pressemitteilung

Das Gipfeltreffen der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO) 2014
Mehr unter http://www.scosummit2014.tj

 

 

 

 

„Berliner Wassererklärung“ verspricht  mehr Engagement und Zusammenarbeit

Berlin, den 7.-8. März 2012

„Wasser als wichtige Grundlage der Landwirtschaft und der Energieversorgung in Zentralasien ist eine strategische Ressource, gleichzeitig aber auch ein knappes Gut“, sagte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle  auf der Wasserkonferenz, die am  7. und 8. März 2012 in der deutschen Hauptstadt Berlin stattfand.   

Westerwelle verwies auf Konsequenzen der Wasserknappheit, den ausgetrockneten Aralsee, die versalzten Bewässerungsfelder und die Ausbreitung der Wüstengebiete in der Region. Er bezeichnete die europäische Einigung als Vorbild für eine Wasser-Kooperation in Zentralasien. Immerhin hätten die Erbfeinde Deutschland und Frankreich schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die damals wichtigsten strategischen Ressourcen - Kohle und Stahl - unter eine gemeinsame Verwaltung gestellt und damit den Grundstein für die Europäische Union gelegt. So könne auch in Zentralasien eine Grundlage für dauerhafte Stabilität und Wohlstand geschaffen werden, betonte Westerwelle.

Der Minister sprach von zwei großen Herausforderungen für die Staaten Zentralasiens: Einerseits würden wegen des Klimawandels die Gletscher in der Region schneller schmelzen und auch sonst mehr Wasser verdunsten. Andererseits konkurrierten mehrere Arten der Wassernutzung miteinander - Wasser werde für die Landwirtschaft, zur Energieerzeugung und als Trinkwasser benötigt. In dieser Situation bedeute eine regionale Wasser-Kooperation mehr Wohlstand, eine größere Versorgungssicherheit für Trinkwasser, Energie und Lebensmittel sowie eine Sicherung des sozialen Friedens.

Das Auswärtige Amt hatte bereits 2008 eine Wasserinitiative für Zentralasien initiiert und diese seither mit 15 Millionen Euro unterstützt. Mit der Konferenz in Berlin soll eine neue Phase der Wasserdiplomatie beginnen. An dem Treffen nahmen Vertreter Kasachstans, Kirgisistans, Tadschikistans, Usbekistans, Turkmenistans sowie als Beobachter der afghanische Botschafter in Berlin teil. Auch Organisationen und Geberstaaten wie Frankreich und die Schweiz waren vertreten.

Die tadschikische Republik vertraten der Stellvertertenden Außenminister Mahmudschon Sobirov, der stellvertretende Minister für Melioration und Wasserressourcen Sulton Rahimov und der tadschikische Botschafter Imomudin Sattorov.

Gemeinsam verabschiedeten die Teilnehmer die "Berliner Erklärung", die die Eckpunkte für die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der Wasserinitiative festlegt. Außenminister Westerwelle begrüßte die Verabschiedung als "wichtiges Signal" für eine stärkere Zusammenarbeit in Zentralasien. Ziel der Wasserinitiative ist, durch die nachhaltigen Nutzung der knappen Wasserressourcen in der Region zur Verbesserung der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in Zentralasien beizutragen.

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Mit zuverlässigen Partner auf dem Weg zur Olympiaspiele
Berlin, den 06. März 2012

Am 6. März dieses Jahres fand in der tadschikischen Botschaft Berlin das Treffen mit dem Geschäftsführer der M&I Fachklinik Bad Pyrmont Peter Middel statt. In einem konsturktiven Gespräch sprachen  Peter Middel und der tadschikische Minister für Tourismus und Sport Malikshoh Nematov über Ausbau der tadschikisch- deutschen Zusammenarbeit und Partnerschaft im Beriech der Sport und Medizin, insbesondere im Bezug auf die Betreuung der olympischen Nationalmannschaft Tadschikistan. Neben der Betreuung der tadschikischen Olympiakandidaten beinhaltet die Kooperation beispielsweise die Ausbildung von tadschikischen Therapeuten in der Fachklinik Bad Pyrmont. Auch  die sportliche Zusammenarbeit zwischen der Fachklinik und dem zentralasiatischen Staat soll weiter ausgebaut warden, so Peter Middel.
Im Anschluss an das Gespräch haben der tadschikischen Minister für Tourismus und Sport und der Geschäftsfüher der M&I Fachklinik Bad Pyrmont  das Abkommen über die  Kooperation unterschrieben. Damit sind die Mitarbeitern der Fachklinik in Bad Pyrmont zuständig für die Betreuung der Olympiamannschaft der Republik Tadschikistan während der Zeit der olympischen Qualifikation und Olympischen Spiele 2012 in London. Außerdem würde diese Kooperation auch für Weltmeisterschaften und für die Asienspiele 2014 gelten.
Der Botschafter Sattorov Imomudin hat die Unterzeichnung diese Kooperationsvereinbarung als ein wichtiger Meileinstein in der tadschikisch-deutschen Kooperation für Sport und Medizin bezeichnet. Dies sei jedoch bei weitem noch nicht alles. M&I Fachklinik verfügt über hervorragende Möglichkeiten, gute Infrastruktur und ausgezeichnete Management. Um die begonnenen Kooperation auch auf andere Gebiete wie Kur- und Rehabilitationswesen auszubauen, lud der Botschafter Sattorov Imomudin den Geschäftsführer Petter Middel ein, zu weiteren Gesprächen in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe einzureisen.

Während des Aufenthalts der Fußballer der tadschikischen NAtionalmannschaft, der eigentlich noch 2011 stattfinden sollte, sind einige Freundschafts- und Trainigsspiele mit den deutschen Spieler vorgesehen. Eigentlich ein guter Beweis dafür, dass das Jahr im Zeichen der Sportsfreunde und  Vorbereitungen für bevorstehenden Olympiaspiele steht.

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Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Der Präsident der Republik Tadschikistan Emomali Rahmon traf sich während seines offiziellen Besuchs in der Bundesrepublik Deutschland mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen. Beide Seiten haben in einem konstruktiven Gespräch am Mittwochabend ihren Willen zum Aufbau Afghanistans bekräftigt. Es gebe "ein großes gemeinschaftliches Interesse daran, dass sich die friedliche Entwicklung in Afghanistan positiv" fortsetze, sagte Kanzlerin Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin hat mit Emomali Rahmon über die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte gesprochen. Sie erklärte in einer anschließenden Pressekonferenz, dass dieses Projekt in Tadschikistan auf "absolute Zustimmung" trifft.  

Der Präsident Rahmon erklärte, dass die Lage in Afghanistan sich in den zurückliegenden Jahren verbessert hat und Tadschikistan seinen Beitrag im Rahmen der internationalen Bemühungen zum Aufbau Afghanistans weiter leisten wird, in dem  sein Land durch den Bau von Eisenbahnlinien und Projekten zum Energietransfer die Stabilität Afghanistans sichern wird. Er fügte hinzu, dass der Kampf gegen den Drogenhandel im benachbarten Afghanistan weitergeht. Die internationale Gemeinschaft will die politische Stabilisierung Afghanistans unter anderem durch die Initiative "Neue Seidenstraße" unterstützen. Kernidee ist es, Afghanistan durch Investitionen sowie intensive Handels-, Transport- und Energieverbindungen mit seinen Nachbarn in der Region wirtschaftlich nach vorn zu bringen. Wie in Zeiten der historischen Seidenstraße soll Afghanistan zu einer regionalen Drehscheibe zwischen Zentral- und Südasien sowie dem Nahen Osten werden. Merkel und Rahmon betonten die gute Zusammenarbeit ihrer beider Länder. Die Kanzlerin sagte Tadschikistan weitere entwicklungspolitische Unterstützung zu.

Zu Energiesituation in Tadschikistan betonte Angela Merkel, dass es an der Zeit ist, zu überlegen, in welcher Weise Deutschland in dieser Hinsicht hilfreich sein kann. Es gibt das große Rogun-Staudamm-Projekt, bei dem vielleicht auch deutsche Initiativen helfen können. In einer anschließenden Pressekonferenz haben die beiden Staatsoberhäupter neben ihren Statement auch auf die Fragen der Pressevertreter geantwortet.

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Die Tadschiken im Spiegel der Geschichte

Im Rahmen des offiziellen Besuchs des Präsidenten Tadschikistan Emomali Rahmon fand in Berlin die Präsentation des ersten Bandes seiner Werke aus der Reihe "Die Tadschiken im Spiegel der Geschichte" statt. Die Staatliche Unabhängigkeit, die Tadschikistan vor zwanzig Jahre erlangt hat, ist das Ergebnis jahrhundertelanger Anstrengungendes tadschikischen Volkes auf dem hindernisreichen Weg der Geschichte der Menschheit. Doch über die Jahrhunderte blieb der Gedanke an Freiheit und Unabhängigkeit im Gedächtnis unseres Volkes verhaftet. Zwanzig Jahre der Unabhängigkeit - das ist in der Weltgeschichte ein Wimpernschlag, für die Geschichte des Staatswesens der Tadschiken markieren diese Jahre jedoch den Anfang einer neuen Periode, die sich bereits qualitativ unterscheidet und grundlegende Voraussetzungen für die Anerkennung der zivilisatorischen und kulturellen Werte sowie für die Inangriffnahme großer schöpferischer Vorhaben schafft.

Die Tadschiken sind wie eine Reihe anderer Nationen die unmittelbaren Träger der menschlichen Zivilisation. Unsere Kultur baut auf der humanistisch geprägten Moral und der Achtung der menschlichen Werte auf, sie gründet auf der Weiheit des heiligen Avesta - "Wohl denken, wohl reden und wohl handeln". Wie unserer Reise in die Geschichte, die wir in diesem Buch unternehmen, zu entnehmen ist, haben die kulturellen und moralischen Werte des Staatswesens unserer Ahnen- dazu zählen die Kajaniden, die Kuschan, die Aschkaniden, die Sassaniden, die Hephtaliten, die Sogdier und Baktrier und schließlich die Samaniden, die einen mächtigen Nationalstaat schufen, eine grundlegende Rolle im Werdegang der menschlichen Zivilisation und der Durchdringung der Zivilisationen und Kulturen gespielt. Diese Werte sind nicht der der Stolz der Nachfahren, sondern gelten als Erbe der gesamten Geschichte der Menschheit. Zur Darstellung dieser über Jahrtausend geschaffenen geistigen und materiellen Werte sowie zur Vertiefung der kulturellen und menschlichen Verbindung der heutigen und künftigen Generationen verschieden Nationen beschlossen wir, den ersten Band "Die Tadschiken im Spiegel der Geschichte" ins Deutsche zu übersetzen. Dieses Buch kann sowohl bei der Botschaft Tadschikistan in Berlin, als auch beim Wostok Verlag erworben werden.

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