in der Bundesrepublik Deutschland

Azim Ibrohim und Peter Fischer sprachen über Globalisierungsfragen

Im Rahmen der Internationalen „Gipfelkonferenz zur Implementierung der Internationalen Aktionsdekade ´Wasser fürs Leben 2005-2015´“ fand das Treffen des Stellvertretenden Premierministers Azim Ibrohim mit Beauftragten des Auswärtigen Amtes für Globalisierung,  Energie- und Klimapolitik Peter Fischer statt, der sich zur Teilnahme an der Konferenz am 9-11 Juni 2015 in Duschanbe aufhielt.

Während des Gespräches haben die beiden Seiten unter anderem über die neue Initiative des tadschikischen Präsidenten zur weiteren internationalen UN-Aktionsdekade „Wasser für nachhaltige Entwicklung“ gesprochen und Bemühungen der tadschikischen Seite bei der Sicherung der nachhaltigen wasserwirtschaftlichen Entwicklung und der effizienten Nutzung der regionalen Wasserressourcen gewürdigt. Peter Fischer bedankte sich bei der Regierung Tadschikistans für die reibungslose Organisation der Internationalen Konferenz und lud seinerseits die tadschikische Regierung ein, an der Konferenz „Wasser und gutnachbarschaftliche Beziehungen in Zentralasien" teilzunehmen, die am 7.- 8. September dieses Jahres in Berlin stattfindet. Quelle: khovar.tj

Agrarwirtschaft: Bauern im Süden Tadschikistan profitieren von den hohen Ernteerträgen

Die Landwirtschaftsbehörden in der Region Khatlon (im Süden Tadschikistan) sprechen von hohen Umsätzen aus Obst- und Gemüseexport in diesem Jahr. Die Hauptabnehmer der tadschikischen bio-Produkte sind Iran, Afghanistan, Pakistan, Türkei, Kasachstan und Russland.

Allein in den letzten 2 Monaten wurden über 30.000 Tonnen Obst und Gemüse ins Ausland exportiert. Die Nachfrage für Süßkirsche, Zwetschgen, Zwiebel, Kartoffel und viele Gemüsesorten wächst. Die Bauern wollen bis Ende dieses Monats weitere 70.000 Tonnen frische Obst und Gemüse aus den ökologischen Anbaugebieten ins Ausland exportieren. Durch die Verbesserung der Bedingungen für Bauern ist die Produktion mancher Agrarkulturen drastisch gestiegen. Demzufolge sind die Preise in den einheimischen Märkten und bei den Grosshändlern im Süden sehr niedrig. Ein Kilo Aprikosen beispielsweise kostet umgerechnet 25 Cent, eine Honigmelone 70 Cent. Die Ausfuhr der Agrarprodukte bringt bessere Steuereinnahme in den Staatshaushalt und macht den Bauern in ihrer Unternehmertätigkeit unabhängig. Die Region Khatlon gilt als Kornkammer des Landes und durch ihre Nähe versorgt die Großstädte mit Obst und Gemüse.

Industrie: TALKO Aluminium will die Produktion verdoppeln

Das tadschikische Aluminiumwerk TalCo will nach 5 Jahre Talfahrt die Produktion noch in diesem Jahr um Zweifache steigern. Der TalCo - Pressesprecher I. Sattorov machte in einem Interview vor dem Radio Liberty die künftigen Pläne dieses Werkes bekannt. Das Aluminiumwerk hat nach der Lösung des Streits mit Rusal gleich mit dem schweizerischen Unternehmen Glencore neue Verträge abgeschlossen. Glencore baut bis Ende dieses Jahres für TalCo weitere 200 Elektrolysezellen. Diese Rekonstruktion erlaube, dass das Unternehmen seine Kapazitäten verbessert und die Produktion vom Primäraluminium verzweifacht, so I. Sattarov.

Mit der vorhandenen Infrastruktur des TalCo kann man jährlich bis zu 400 Tausend Tonnen Primäraluminium gewinnen. Der Aluminiumpreis erfuhr in den letzten Wochen in der Londoner Metallbörse einen leichten Anstieg und kostet nun 1716 US $ für einen Tonnen. Talco hatte 2014 einen Handelsumsatz von 234 Mio. US §.

Sicherheit: Gipfelkonferenz zur Anti-Drogen Zusammenarbeit stattgefunden

Am 27. Mai 2015 fand in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe eine Internationale Konferenz zum Thema „Konsolidierung der Bemühungen der internationalen Anti-Drogen-Zusammenarbeit" statt.  Diese Konferenz wurde auf Initiative des Präsidenten Tadschikistans Emomali Rahmon ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf die Probleme der Drogenherstellung und des Drogenhandels zu lenken. Der tadschikische Präsident forderte in seinem Appell an die Teilnehmer der Konferenz alle Staaten, internationale Organisationen, Vertretern der Zivilgesellschaft auf, im Kampf gegen dem illegalen Drogenhandel alle Anstrengungen zu unternehmen.

Auch der Vize UN-Generalsekräter Juri Fedotov äußerte in seiner Videobotschaft Zuversicht, dass die Duschanbeer Konferenz bei der Bewältigung des Drogenproblems nicht nur in der Region, sondern weltweit eine grosse Rolle spielen wird. Am Ende der Konferenz wurde eine Gemeinsame Erklärung der Internationalen Gipfelkonferenz zur Konsolidierung der Anstrengungen der Internationalen Anti-Drogen Zusammenarbeit verabschiedet. Diese wird in einer Sondersitzung der UNO Generalversammlung zu Drogen in der Welt im 2016 behandelt. In seiner Botschaft an die Konferenzteilnehmer schlug der Präsident Emomali Rahmon vor, die Jahren 2016-2020 durch die Sondersitzung der UN-Generalversammlung als "Fünfjahreszeitraum für globale Maßnahmen zur Verhinderung des Drogenmissbrauchs und Förderung eines gesunden Lebensstils" zu erklären. Gehe zur Gemeinsame Erklärung.

Kutur: IFFI-Hauptpreis für Drama aus Tadschikistan

Zum zweiten Mal binnen fünf Jahren geht der im Rahmen des Internationalen Film Festivals Innsbruck (IFFI) vergebene Filmpreis des Landes Tirol in Höhe von 5500 Euro nach Tadschikistan. Und wie schon „True Noon“, der 2011 ausgezeichnet wurde, ist auch „Muallim – Der Lehrer“ ein Werk von Nosir Saidov. Saidov und sein Drehbuchautor Safar Haqdadov erzählen in „Muallim“ eine „einfache, aber umso poetischere Geschichte, die tief berührt“ und porträtier­e darüber hinaus ein Land in Veränderung, begründete die Jury, bestehend aus den Schauspielern Marina Anna Eich, Klaus Rohrmoser und Nandana Sen, ihre Wahl.  Samandar ist der einzige Lehrer im kleinen tadschikischen Dorf. Er unterrichtet mit viel Engagement alle Klassen parallel. Wie schon sein Vater Nazar zur Sowjetzeit versucht er den Kindern Bildung zu vermitteln, was nicht allen im Dorf recht ist. Daneben pflegt er seinen Vater, der sich schon auf den Tod vorbereitet, mit dem Sterben aber noch warten will bis sein zweiter Sohn Yusuf endlich aus Moskau zurückkehrt. Zwischen kommunistischer Vergangenheit und islamischer Gegenwart erzählt Tadschikistans wichtigster Regisseur eine universelle Familiengeschichte mit viel Zärtlichkeit. Ausführlich in www.tt.com/kultur

Ban Ki-moon: Wasser ist Leben. Wasser ist Gesundheit. Wasser ist Würde. Wasser ist Menschenrecht

Kicking off a high-level event on water in Tajikistan today, Secretary-General Ban Ki-moon urged nations in the region and beyond to renew their commitment to safe water and sanitation as the international community forges ahead with the post-2015 development agenda and climate change intensifies the need to act.  “Access to safe drinking water, sanitation and hygiene represent some of the highest development priorities of countries worldwide. These are also important human rights issues,” Mr. Ban said in his opening  remarks at the Dushanbe conference.  “Water is life. Water is health. Water is dignity. Water is a human right,” he emphasized. Water is life. Water is health. Water is dignity. Water is a human right.  The water challenge garners most attention at the extremes – in times of drought or flood. But humanity cannot forget that water is essential every day and in almost every way for basic development activities. Bringing people together around a precious resource opens the door to bringing them together around wider issues of peace and security, the UN chief also said.  More about here

Nachhaltige Entwicklung durch Wassermanagement

Am 16. April 2015 nahm Sirodschiddin Aslov, Außenminister der Republik Tadschikistan in der Podiumsdiskussion „High-Level Wassersicherheit und der nachhaltigen Entwicklung“ teil, die im Rahmen des VII. Weltwasserforums in Daegu (Südkorea) stattfand. Diese Sonderveranstaltung der höchsten Ebene wurde von der UNESCO und der KWATER (Korea Water Resources Corporation) organisiert.

S. Aslov wies in seinem Vortrag "die Bedeutung der Wasserkooperation für die regionale Sicherheit und die nachhaltige Entwicklung in Zentralasien“ auf die wichtigsten sozioökonomischen Faktoren der regionalen Entwicklung hin und betonte die Rolle der Struktureinheiten der nationalen und regionalen Sicherheit im Kontext der Nachhaltigen Entwicklungsziele. Weiterhin sprach er über die Probleme, die im Zusammenhang mit der Wasserversorgungssicherheit existieren und schlug Möglichkeiten vor, die zum Aufbau des Vertrauens und zur konstruktiven Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wasserbewirtschaftung beitragen.

Darüber hinaus, erklärte Aslov in seinem Auftrag die Bedeutung der neuen internationalen Dekade „Wasser für nachhaltige Entwicklung“, die der Präsident Tadschikistan an dem Siebten Weltwasserforum in Daegu am 12.April dieses Jahres initiierte.
An dem Weltwasserforum, der vom 12. bis 17. April 2015 in der südkoreanischen Stadt Daegu stattfand, nahmen 30 Tausend Teilnehmer aus 170 Ländern teil. Zugang zum sauberen Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Umweltschutz standen auf der Agenda dieses Weltwasserforums. Es wird erwartet, dass Ergebnisse des Forums während des zwischenstaatlichen Vorbereitungsprozesse auf den UN-Gipfel im September 2015 in New York berücksichtigt werden. Quelle: mfa.tj

Sommerzeit ist Urlaubszeit

Der Sommer naht und die Vorfreude auf den Urlaub steigt. Sommerzeit ist Reisezeit. Und wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Man unterscheidet Rücksacktouristen, Gruppentouristen, Entdeckertouristen und welche, die Öko-Tourismus bevorzugen. Es gibt auch Leute, die Ihre Reise bzw. Ihren Urlaub am Besten von einem Reiseveranstalter vor Ort gestalten lassen möchten. Dies ist insbesondere bei der Reise durch die Länder der Fall, die gerade dabei sind, sich Urlaubland zu identifizieren oder die Reise dorthin einem als abenteuerlich vorkommt. Wir haben Ihnen eine Liste der einheimischen Reiseveranstalter in Tadschikistan zusammengestellt, die bereits seit mehreren Jahren mit europäischen Touristen und Urlauber zusammenarbeiten und Ihnen bei der inhaltvollen Gestaltung Ihrer Reise bzw. Ihres Urlaubs allseitig unterstützen würden. Weiter zur Liste der Reiseveranstalter.

Wirtschaftsforum in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg war gestern erneut der Begegnungsort der Staaten des Nauruz- Beckens. Auf Initiative des Honorarkonsuls der Republik Tadschikistan in Hamburg  Kourosh Pourkian fand gestern unter dem Motto „Mit Wirtschaft Frieden und Verständigung schaffen” im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten das Nouruz-Wirtschaftsforum statt. Botschafter und Konsuln der Nowruz Region, sowie Vertretern des Diplomatischen Corps hatten die Gelegenheit am Vormittag vor einem großen Publikum die wirtschaftliche Möglichkeiten ihrer Länder zu präsentieren. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung des Nouruz-Festes für die Völkerverständigung und Pflege der Beziehungen zwischen den Ländern der Welt sowohl auf kultureller, wie auch wirtschaftlicher Ebene.

Im Rahmen dieser Veranstaltung trat der Botschafter Malikscho Nematov mit einer Rede vor Anwesenden auf und erklärte die Bedeutung dieses althergebrachten Festes und seine Rolle für Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Nationen. Im Anschluss fand die Präsentation „Tadschikistan-neue Wirtschaftsmöglichkeiten statt, bei der die neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Tadschikistan unterstrichen und Investitionsprojekte vorgestellt wurden. In der zweiten Hälfte des Forums fand ein Kulturprogramm statt. Die Pop-Sängerin Mehrinigori Rustam brachte in einer Musik und Tanz-Schau den Anwesenden die Besonderheiten der tadschikischen Kunst näher.

Das Treffen der Freunde Tadschikistans in der Botschaft

Im Rahmen der ITB Berlin fand in der Botschaft Tadschikistan eine Veranstaltung statt. Unter dem Motto „das Treffen der Freunde Tadschikistans und die Ausstellung der Handwerke“ kam es zu einem Austausch zwischen den Vertretern der touristischen Unternehmen aus Tadschikistan und ihren deutschen Kollegen. Der Botschafter Maliksho Nematov betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Tourismus für die Nationalwirtschaft Tadschikistans und lud die Teilnehmer ein, sich für die Bekanntmachung Tadschikistans als ein Urlaubs- und Reiseland zu engagieren. Der Leiter des Komitees für Jugendliche, Sport und Tourismus A. R. Abdullozoda sprach über die Erfolge der letzten Jahre im Bereich des Tourismus in Tadschikistan und appellierte für Intensivierung der Partnerschaft zwischen den Reiseveranstalter beider Länder.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde das vom Trescher Verlag geplanten „Reiseführer Tadschikistan“ von seinem Verfasser Dagmar Schreiber präsentiert. Die bearbeitete und verbesserte Auflage dieses Buchs wird nächstes Jahr erscheinen. Auch Repräsentant der Kommerzbank Berlin Sascha Brok gab seine Eindrücke über seine Reise nach Tadschikistan Preis und unterbreitete nützliche Vorschläge zur Verbesserung des touristischen Managements. Eine Ausstellung der Handwerke rundete die Veranstaltung.

Die 5. UNWTO Seidenstraßen-Ministerkonferenz

Von 4. bis 6. März 2015 fand im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin-2015 eine Reihe von Veranstaltungen zur Präsentation des touristischen Potenzials der Republik Tadschikistan statt.  

In diesem Jahr nahmen 26 der 31 Mitgliederstaaten der Silk Road Initiative der UNWTO an der ITB Berlin teil. Die alte Seidenstraße verbindet ein weit verzweigtes Netz historischer Karawanenstraßen. Ihre Hauptroute verknüpft das Mittelmeer mit Ostasien. So gehören auch Italien, Griechenland, Ägypten, Russland, Tadschikistan, Irak, Bangladesch, China, Mongolei, Japan, Thailand und Indonesien zu den Seidenstraßen-Nationen. Die Route fasziniert seit Jahrhunderten Händler, Historiker, Forscher und wird jetzt auch für Touristen aus aller Welt immer interessanter.

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An der 5. UNWTO Seidenstraßen-Ministerkonferenz mit dem Generalsekretär Taleb Rifai an der Spitze, nahmen Vorsitzender des Komitees für Jugendlichen, Sport und Tourismus Ahtam Abdullozoda und Maliksho Nematov, Botschafter der Republik Tadschikistan in Berlin teil. Es wurden u.a. Vorschläge zur Vereinfachung der Visaangelegenheiten für die Reise in die Länder entlang der Seidenstraße unterbreitet. 

Im Anschluss an das Silk Road Ministers Meeting am 4. März fand in der Halle 4.1 eine Präsentation zum Thema „„Grasslands of the Tajik High Pamirs – the art to live on it, joy travel through it“ statt. Der Schwerpunkt lag dabei auf die Besonderheiten dieser Bergregion.

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Alstom Foundation unterstützt benachteiligte Familien in Tadschikistan

Die Alstom Foundation unterstützt gemeinsam mit dem Internationalen Bund in Berlin und Brandenburg ein „Projekt zur nachhaltigen Landwirtschaft für Menschen mit Behinderung“ in Tadschikistan. Ziel des Projektes ist die Ausbildung von Jugendlichen mit einer Behinderung und deren Eltern, um damit die Grundlage einer Erwerbstätigkeit der Jugendlichen zu schaffen und die Lebensbedingungen der betroffenen Familien zu verbessern. Die Ausbildung wird vor allem in den Bereichen Landwirtschaft, Obstanbau, Handarbeiten und Wollverarbeitung sowie Tierhaltung durchgeführt, wobei ein Fokus auf den umweltbewussten und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen gelegt wird.

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Bei der Unterschriftszeremonie in der tadschikischen Botschaft in Berlin durch den Vorstandsvorsitzenden der ALSTOM Deutschland AG, Alf Henryk Wulf, sagte Projektleiterin Michaela Schreier vom Internationalen Bund: „Unser Ziel ist es, Menschen zu befähigen sich zu entfalten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ein aktives Mitglied der Gesellschaft zu werden. Ich freue mich sehr, dass wir mit Alstom einen Partner gefunden haben, der uns bei der Umsetzung dieser Zielsetzung unterstützen wird. Von dem Projekt in Tadschikistan werden über 250 Jugendliche mit Behinderung im Alter von 14 – 18 Jahren sowie über 260 Eltern profitieren.“

Der Botschafter Tadschikistans in Deutschland, Maliksho Nematov, ergänzte: „Die tadschikische Regierung und die zuständigen Behörden des Landes führen verschiedene Unterstützungsprogramme für Menschen mit Behinderungen durch. Außerdem werden auch zahlreiche Projekte durch internationale humanitäre Organisationen, darunter auch deutsche Organisationen umgesetzt. In diesem Zusammenhang begrüßen wir das Projekt der Alstom Foundation und bedanken uns für das soziale Engagement in unserem Land.“

„Mit kleinen und mittleren Schritten wird man zu großem Ergebnis kommen, sagte hierbei der Ministerialdirektor Andreas Gies (BMZ). Er begrüßte derartige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und sozialen Organisationen und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass bei der Umsetzung solcher Projekte wie dieses auch andere Teile Tadschikistans einbezogen werden.     

Quelle: http://www.alstom.com/de

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An die Diversifizierung der Handelsbeziehungen interessiert

Am 12. Februar 2015 empfing der Botschafter Malikscho Nematov den Geschäftsführer des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft Dr. R. Lindner zu einem Gespräch.  Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern, die Präsenz der deutschen Unternehmen in Tadschikistan, sowie der Zugang der tadschikischen Unternehmen zu den deutschen Märkten standen auf dem Mittelpunkt des Gesprächs.  

Die beiden Seiten sehen die Organisierung einer Unternehmerreise in die Republik Tadschikistan noch in diesem Jahr für notwendig. In einer mehrtägigen Wirtschaftsreise in die zentralasiatischen Region könnten die deutschen Unternehmen mit seinen tadschikischen Kollegen über Energieeffizienz, Einsatz der neuen Hochleistungstechnologien in den Wasserkraftwerken und die neuesten Verarbeitungsmethoden in der  Lebensmittelindustrie diskutieren. Ausbau der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen stünden dabei im Mittelpunkt der Gespräche auf der höchsten Ebene.

Der Botschafter Nematov betonte, dass Tadschikistan an die Diversifizierung seiner Wirtschafts- und Handelsbeziehungen interessiert sei und bereit, mit allen interessierenden Staaten direkte wirtschaftliche Beziehungen zu pflegen. Das Treffen zwischen den Unternehmer wird dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder zweifellos neue Impulse verleihen, so der Botschafter Nematov.

Die Familienpolitik auf der diesjährigen Agenda

Auf Erlass des Präsidenten Tadschikistans wurde 2015 „Das Jahr der Familie“ erklärt. Diese Absicht erkundete der Staatschef bereits am Anfang dieses Jahres in seiner Rede vor dem Parlament. Diese  Initiative wurde ins Leben gerufen, um die juristische Bildung der Bevölkerung zu verbessern, Familien zu unterstützen, sowie die familiären Verhältnisse, insbesondere hinsichtlich der Verwandtenehe zu regeln. Demnach soll die Bevölkerung über die Ehe zwischen Verwandten und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken besser informiert werden. Der Regierung wurde somit beauftragt, binnen eines Monats zur Ausführung dieses Erlasses „notwendige Vorschläge“ zu unterbreiten. Emomali Rahmon schlug in seiner Rede vor dem Parlament vor, die Notwendigkeit der Einführung eines neuen Faches „Familienethik“ für die Schüler der oberen Klassen zu studieren. Somit soll die Familienpolitik in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen.

Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Parlamentarier

Auf Einladung des Vorsitzenden der deutsch-zentralasiatischenn Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag Manfred Grund fand vergangener Woche das Treffen zwischen dem tadschikischen Botschafter Malikscho Nematov und den Mitgliedern des Deutschen Bundestags statt.

In einem intensiven und konstruktiven Meinungsaustausch sprachen die beiden Seiten über den Stand und Perspektive der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Tadschikistan. Der Botschafter Malikscho Nematov bezeichnete die mittlerweile traditionellen Beziehungen beider Parlamentarier als reibungslos und fruchtbar. Dies betonte auch der Vorsitzende der deutsch-zentralasiatischen Parlamentariergruppe Manfred Grund (CDU) und unterstrich gleichzeitig, dass Tadschikistan als ein Land der unentdeckten Schätze und Ressourcen für noch intensivere Zusammenarbeit Einiges anbietet. Intensiviert wird die parlamentarische Partnerschaft nach den Parlamentswahlen in Tadschikistan.

Zentralasien-Strategie bei der Lettischen EU-Ratspräsidentschaft

Am 20. Januar dieses Jahres traf sich der tadschikische Botschafter Maliksho Nematov mit seiner lettischen Kollegin zu einem Gespräch zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen neben den Ausbau der bilateralen Beziehungen auch die lettische EU- Ratspräsidentschaften und die Fortsetzung der EU-Zentralasienstrategie.

Am 1. Januar 2015 hat Lettland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Mittelpunkt der halbjährigen Agenda der lettischen Regierung stehen Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Außerdem spielt die Stärkung des europäischen Engagements auf globaler Ebene eine bedeutende Rolle. Dies ist insbesondere in den Bereichen Europäische Nachbarschaftspolitik, Freihandel und die Fortsetzung der EU-Zentralasienstrategie der Fall.

Die EU-Zentralasienstrategie wurde 2007 von der Bundesrepublik Deutschland während ihrer Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen. Gehe zum Programm der lettischen Ratspräsidentschaft. Gehe zum Programm der lettischen EU-Ratspräsidentschaft.

Publikation der Commerzbank: "Insights – Zentralasien und die Mongolei"

Die Bedeutung der zentralasiatischen Republiken und der Mongolei wird weiter steigen, auch wenn der Boom der vergangenen Jahre vorerst vorbei sein dürfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Publikation der Commerzbank. "Bedingt durch die Nähe zu China und Russland, dem großen Nachholbedarf gegenüber den Industrienationen, hohe ausländische Investitionen und die lange Zeit guter Weltkonjunktur konnten Zentralasien und die Mongolei seit der Jahrtausendwende eine schnelle Industrialisierung und hohes Wachstum verzeichnen", erklärte Rainer Schäfer, Leiter Länderrisikoanalyse bei der Commerzbank. Nach wie vor dominierten die Rohstoffe in den meisten Ländern den Außenhandel und die Devisenzuflüsse. Die Vorkommen an Erdgas, Gold und Kupfer sowie die Produktion von Baumwolle seien von globaler Bedeutung, ihre Erschließung trotz gewaltiger Infrastrukturinvestitionen jedoch noch lange nicht abgeschlossen. "Eine stärkere Diversifizierung bei gleichzeitigem Abbau der hohen Regulierungsdichte ist nötig, um der zentralasiatischen Region auch langfristig Wohlstand zu sichern", so Schäfer. Zu "Insights-Zentralasien und die Mongolei" hier klicken.

Rede des tadschikischen Außenministers Aslov S. auf der 21. OSZE-Konferenz in Basel 2014

Erlauben Sie mir,  der  Regierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft  und persönlich dem  amtierenden  OSZE-Vorsitzenden, dem Außenminister Didier Burkhalter für  die gute Organisation der Sitzungen, sowie für ihren  unermüdlichen Einsatz zum Erreichen der der Organisation gestellten Ziele und Aufgaben im vergangenen Jahr meinen Dank auszusprechen. Auch S.E. Herrn Ivica Dacic, den Ersten Stellvertreter des Premierministers und Außenminister der Republik Serbien möchte ich zu seiner Wahl als nächster Vorsitzende unserer Organisation beglückwünschen  ihm bei seiner bevorstehenden facettenreichen Arbeit  viel Erfolg und alles Gute wünschen.

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Herr Vorsitzender, 2014 hat die Schweiz als OSZE-Vorsitzender zur effektiven Tätigkeit der Organisation bei der  Lösung bestehender Probleme und Krisen in seinem Raum große Anstrengungen unternommen. Wir müssen für eine diplomatische Lösung der Krise in der Ukraine weiterhin unsere Bemühungen fortsetzen. Es darf nicht mehr zu weitere Eskalation der Situation in diesem Land kommen. Der Dialog zwischen den Parteien auf allen Ebenen ist aus unserer Sicht der einzige Weg, um voranzukommen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Heutzutage herrscht unter den OSZE-Mitgliedstaaten das Verständnis, dass die Organisation als eine wichtige internationale Sicherheitseinrichtung  sich  auf eine neue und höhere Ebene bewegen muss. Trotz der erzielten Erfolge muss sich die OSZE in verschiedenen Bereichen weiterentwickeln.

Wir sind der Auffassung, dass von der schweizerischen Ratspräsidentschaft vorgeschlagenes  „Roadmap 2015“  das Herausarbeiten der wichtigen strategischen Ansätze, langfristige Aussichten und Fortsetzung der Zusammenarbeit für die Sicherheitsgemeinschaft beinhaltet. Wir hoffen, dass dies dazu beiträgt, hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der OSZE eine Vision  zu entwickeln.

Wir sind der Meinung,  dass der Prozess „Helsinki+40“ weiterhin fortgesetzt werden muss, trotz der aktuellen Situation und der Notwendigkeit einer Konzentration der Kräfte und Mittel zur Lösung des Problems in der Ukraine. Wir hoffen, dass unsere serbischen Kollegen sich während ihrer OSZE-Präsidentschaft  im nächsten Jahr  bemühen, den Prozess und die Umsetzung des strategischen Fahrplans (Roadmap 2015) voranzutreiben. Wir erklären unsererseits die Bereitschaft, bei diesem Prozess aktiv mitzuwirken.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Tadschikistan sieht die OSZE als eine wichtige Plattform für den gleichberechtigten Dialog über aktuelle Sicherheitsfragen und begrüßt ihre institutionelle Stärkung. Man möchte hoffen, dass es uns bis  2015, wenn wir den 40. Jahrestag der Annahme der Schlussakte von Helsinki begehen,  gelingt, eine wirklich gemeinsame Agenda zu entwickeln, die keinen Austausch von Forderungen und gegenseitige Kritik,   sondern unsere Entschlossenheit für die Lösung der gemeinsamen strategischen Aufgaben auf der Grundlage des Prinzips „Unteilbarkeit der Sicherheit“ wiederspiegelt. Ein wichtiges Element der Reform ist die Optimierung der Feldmissionen als ein wichtiges Instrument der Organisation.

Wir schätzen  die Aktivitäten des OSZE-Büros in Tadschikistan im Großen und Ganzen positiv ein.  Wir begrüßen die unternommenen Schritte zur Steigerung der Arbeitseffizienz. Besonders möchte ich es betonen, dass  man sich nebst  anderen Projekte und Programmen  mehr über die Rolle und die Bedeutung der Wirtschafts- und Umweltdimensionen konzentrieren muss, die noch nicht ausreichend wirksam und nützlich sind.

Es scheint, dass es notwendig ist, eine pragmatische Zusammenarbeit und Interaktion innerhalb des "zweiten Korb" der OSZE, einschließlich der Lösung von Energie-,  Wasser -und Umweltprobleme, der guten Regierungsführung und der Korruptionsbekämpfung zu schaffen.

In diesem Zusammenhang begrüßen wir die Initiative des Generalsekretärs der OSZE „Stärkung der Sicherheit durch Wasserdiplomatie“, eine Veranstaltung, die  im Juli dieses Jahres  im Rahmen der Sicherheitstage in Wien stattfand.  Wir halten es  für sinnvoll,  solche Veranstaltungen weiterhin durchzuführen und sind zuversichtlich, dass das  von unserem serbischen Kollegen für 2015 vorgeschlagene 23. OSZE-Wirtschafts- und Umweltforums  zum Thema Wasser als eine Plattform dienen wird, um über die Fragen zu diskutieren, die im Zusammenhang mit der Verbesserung der Sicherheit und  der nachhaltigen Entwicklung durch die Zusammenarbeit  entstehen.

Herr Vorsitzender, das Thema Afghanistan nimmt in der internationalen Gemeinschaft, insbesondere in den Ländern Zentralasiens im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Abzug der Koalitionstruppen an Bedeutung zu. Da der Schlüssel zur Sicherung eines dauerhaften Friedens in Afghanistan  eine sozioökonomische Entwicklung des Landes ist,  glauben wir, dass es notwendig ist, die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft zur Bereitstellung der finanziellen, materiellen und technischen Hilfe durch die  genehmigten Programme zu erhöhen. Ein wichtiger Faktor in diesem Bereich sei die Beteiligung Afghanistans in den regionalen Integrationsprozessen durch Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang legt Tadschikistan großen Wert auf die Umsetzung der Projekte im Bereich der Energie, Transport und Kommunikation, welche die Beteiligung von Afghanistan in der Entwicklung der interregionalen Wirtschaftsbeziehungen  fördern.

Wir müssen davon ausgehen, dass die Grenzen der benachbarten Länder die Pufferzone im Kampf gegen den Drogenhandel sind. Deshalb müssen Anstrengungen unternommen werden, um die Maßnahmen dieser Länder zur Stärkung der Logistik zu fördern, sowie Afghanistan bei der Schaffung eines lebensfähigen modernen afghanischen Grenzschutzes zu unterstützen.

Die tadschikische Regierung dankt der OSZE  für die Unterstützung der Bemühungen  zur Sicherung der Staatsgrenzen, sowie beim Wiederstand  gegen eine solche schwierige Herausforderung wie illegalen Drogen-, Menschen-, und Waffenhandel. Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit und Unterstützung in dieser Hinsicht.

Abschließend möchte ich meine Hoffnung für  weitere enge und fruchtbare Zusammenarbeit im Rahmen der Organisation zum Ausdruck bringen und unseren serbischen Kollegen während der Präsidentschaft der OSZE im Jahr 2015 viel Erfolg wünschen.

Quelle:  © Außenministerium Tadschikistan

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Das Land des unberührten Reichtums

Auch wenn sich Tadschikistan inmitten der ältesten Zivilisation befindet, würde ich es als Region unberührten Reichtums beschreiben. Tadschikistan ist die Quelle der umfangreichsten Wasserader der zentralasiatischen Region. Daher zählt die Wasserkraft zu einem der wichtigsten Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Im Bereich der Industrie lassen sich folgende Sektoren spezifizieren: Bergbau, Produktion von Baumaterial, Leichtindustrie, Baumwolle und der Verarbeitung der Baumwollfasern, sowie die Verarbeitung von Primäraluminium. Die ausgezeichneten natürlichen und klimatischen Bedingungen des Landes ermöglichen den Anbau von Früchten und Gemüse mit einzigartigem Geschmack. Und aufgrund seiner unvergleichlich schönen Natur könnte Tadschikistan eines der Zentren internationalen Alpinsports und des Tourismus sein.   Die interaktive Broschüre Investitionsmöglichkeiten in Tadschikistan gibt Ihnen einen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in den oben erwähnten und anderen Bereichen der Wirtschaft Tadschikistans. Ich wünsche Ihnen viel Spaß!

Sirodschiddin Aslov: Duschanbe kann heute ihren Partnern Einiges anbieten

Der tadschikische Außenminister Sirodschiddin Aslov hielt sich vom 20. bis 22. Oktober 2014 zu einem Besuch in Luxemburg und Belgien auf.  Während seines Besuchs nahm er an den Verhandlungen mit Repräsentanten  der Europäischen Union teil. Im Anschluss an seinem Besuch gab der Außenminister der Deutschen Welle ein Interview und sprach über Ergebnisse seiner mehrtägigen Europareise und teilte seine Eindrücke über die Perspektiven der Beziehungen Tadschikistans zu seinen Nachbarn. Weiter lesen.

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