in der Bundesrepublik Deutschland
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Grusswort des Botschafters

Sehr geehrte Damen und Herren,
Auch wenn sich Tadschikistan inmitten der ältesten Zivilisation befindet, würde ich es als Region unberührten Reichtums beschreiben. Tadschikistan ist die Quelle der umfangreichsten Wasserader der zentralasiatischen Region. Daher zählt die Wasserkraft zu einem der wichtigsten Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Im Bereich der Industrie lassen sich folgende Sektoren spezifizieren: Bergbau, Produktion von Baumaterial, Leichtindustrie, Baumwolle und der Verarbeitung der Baumwollfasern, sowie die Verarbeitung von Primäraluminium. Die ausgezeichneten natürlichen und klimatischen Bedingungen des Landes ermöglichen den Anbau von Früchten und Gemüse mit einzigartigem Geschmack. Und aufgrund seiner unvergleichlich schönen Natur könnte Tadschikistan eines der Zentren internationalen Alpinsports und des Tourismus sein.  
Die interaktive Broschüre Investitionsmöglichkeiten in Tadschikistan gibt Ihnen einen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in den oben erwähnten und anderen Bereichen der Wirtschaft Tadschikistans. Ich wünsche Ihnen viel Spaß!

Maliksho Nematov
Botschafter


Dem tadschikischen Grundgesetz wird 20 Jahre

Die geltende Verfassung Tadschikistans ist am 6. November 1994 nach einem allgemeinen Referendum übernommen worden. Sie wurde zweimal geändert bzw. ergänzt worden. Das Grundgesetz hat die höchste Rechtskraft und dessen Bestimmungen haben direkte Einwirkungen. Gesetze und andere Rechtshandlungen, die verfassungswidrig sind, haben keine Rechtskraft. Das Grundgesetz spiegelt dem Willen, den Geist, das öffentliche Bewusstsein und die Kultur der Völker der Republik Tadschikistan, die Anhänglichkeit der allgemein menschlichen Werte und die Prioritäten der internationalen Rechtsakten ab. Die weltumfassende konstitutionelle Erfahrung ist in der Verfassung Tadschikistans durch folgende Prinzipien gefordert: die republikanische Regierungsform, die nationale Souveränität, die Priorität der Rechte und Freiheiten des Menschen und des Staatsbürgers, die Teilung der Gewalten, der politische und ideologische Pluralismus, die Oberhoheit des Grundgesetzes und seine direkte Wirkung, die territoriale Einheit und die Mannigfaltigkeit der Eigentumsformen. Laut der Verfassung sind der Mensch, dessen Rechte und Freiheit die höchsten Werte.

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Das Leben, die Ehre, die Würde und andere Naturrechte des Menschen sind unantastbar. Der Staat garantiert die Rechte und Freiheiten jedes Staatsbürgers, unabhängig von seiner Nationalität, Rasse, des Geschlechtes, der Sprache, der Konfession, der politischen Anschauungen, der Bildung, der sozialen Lage und des Vermögenszensus. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Die Anerkennung der politischen und ideologischen Mannigfaltigkeit bedeutet das Verbot der Gründung irgendwelcher führenden Ideologie. Die Verfassung bestimmt die Gleichheit der öffentlichen Vereinigungen vor den Gesetzen. Sie verbietet die Gründung und Tätigkeit der gesellschaftlichen Organisationen und politischen Parteien, die Rassen-, Völker-, sozialen und religiösen Hass propagieren und zu gewaltsamen Umsturz der Verfassungsordnung und zur Gründung von bewaffneten Gruppen aufrufen. Änderungen und Ergänzungen in die Verfassung dürfen lediglich durch das allgemeine Referendum vorgenommen werden. Eine Ausnahme bildet der Artikel, der besagt, dass „die republikanische Regierungsform, die territoriale Einheit, das demokratische, rechtliche, weltliche und soziale Wesen des Staates unabänderlich sind“. Internationale von Tadschikistan anerkannte Abkommen sind fester Bestandteil des Rechtssystems der Republik. Entsprechen die Republikgesetze den anerkannten internationalen Abkommen nicht, sind die Bestimmungen der internationalen Abkommen anzuwenden.

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Deutsch-Tadschikische Regierungsverhandlungen 2014

Am 28.-29. Oktober 2014 fanden in Bonn die diesjährigen deutsch-tadschikischen Regierungsverhandlungen statt. Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Gesundheit sind die Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und  Tadschikistan. Die Bundesregierung stellt für bilaterale Maßnahmen, die die tadschikischen Reformanstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung des Landes unterstützen, umfangreiche Mittel bereit.  

Die während der Verhandlungen  vereinbarten gemeinsamen Vorhaben zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung fördern unter anderem kleine und mittlere Unternehmen im ländlichen Raum, unterstützen den Banken- und Mikrofinanzsektor, den Grenzhandel und tragen zur Realisierung der staatlichen Reformen im Berufsbildungssystem bei. Im Gesundheitsbereich sollen unter anderem weitere Mutter-Kind-Krankenhäuser in der an Afghanistan grenzenden Provinz Khatlon rehabilitiert und mit modernen Geräten ausgestattet werden.

Darüber hinaus, sagte Deutschland umfangreiche Unterstützung der tadschikischen Anstrengungen bei der Anpassung an den Klimawandel und zum Erhalt von Wald- und Biodiversität zu.

Sirodschiddin Aslov: Duschanbe kann heute ihren Partnern Einiges anbieten

Der tadschikische Außenminister Sirodschiddin Aslov hielt sich vom 20. bis 22. Oktober 2014 zu einem Besuch in Luxemburg und Belgien auf.  Während seines Besuchs nahm er an den Verhandlungen mit Repräsentanten  der Europäischen Union teil. Im Anschluss an seinem Besuch gab der Außenminister der Deutschen Welle ein Interview und sprach über Ergebnisse seiner mehrtägigen Europareise und teilte seine Eindrücke über die Perspektiven der Beziehungen Tadschikistans zu seinen Nachbarn. Weiter lesen.

"Region unberührten Reichtums"

Im Mittelpunkt des Gesprächs von Botschafter Nematov und  dem Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft Dr. Rainer Lindner standen die Fragen der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Tadschikistan und Deutschland. Der Botschafter würdigte den Beitrag der deutschen Wirtschaft zur Umsetzung von mehreren Projekten in Tadschikistan und bekundete das Interesse der tadschikischen Seite zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in den Bereichen Industrie, Wasserenergie, Landwirtschaft und Tourismus. Dr. Lindner betonte, dass das Potenzial der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Tadschikistan nicht mal bis zur Hälfte genutzt wird. Dabei ist Tadschikistan reich an Rohstoff- und Bodenschätzen, ein Grund, weshalb die deutschen Unternehmen in Tadschikistan investieren sollten. Anschließend sprach der Botschafter in einem Interview mit dem Redakteur der "Ost-Ausschuss Informationen" über die Rohstoffe in Tadschikistan. Gehe zu Interview.

Wasser und Sonne sollen Wirtschaft antreiben

DPU Investment GmbH plant neue Projekte in Tadschikistan

Tadschikistan als Teil Zentralasiens, angrenzend an Afghanistan und  Schnittstelle zwischen Russland und China, gewinnt an geopolitischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Die Wirtschaft des Landes wächst seit über zehn Jahren jährlich um 7 bis 10 Prozent. Die Leistungskraft der Wirtschaft vor dem Zerfall der Sowjetunion jedoch wieder zu erlangen, bedarf weiterer Anstrengung. Voraussetzung dafür ist nicht nur die Etablierung marktwirtschaftlicher Strukturen, sondern auch eine stabile Stromversorgung. Das Programm der tadschikischen Regierung 2013 bis 2016 sieht Investitionen  in den Energiesektor von rund 2,6 Milliarden US-Dollar unter anderem für den Aufbau des Wasserkraftwerks Rogun, die Modernisierung des Wasserkraftwerks Nurek und den Bau neuer Stromleitungen vor. Ziel der Regierung ist es  damit, eine ganzjährige stabile Stromversorgung im Land zu gewährleisten und die Einnahmen aus dem Export von Strom zu erhöhen. Weiter lesen.

Neue Chance für Investitionen

Vom 15. bis 17. Oktober 2014 findet in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe  das Forum der tadschikischen und ausländischen Unternehmer und Investoren statt, zu dem wir Vertretern der Wirtschaftskreisen und Unternehmen aus Deutschland gern einladen möchten. Das Staatliche Investitionskomitee in Zusammenarbeit mit Sekretariat des Beirats zur Verbessrung des Investitionsklima beim Präsidenten Tadschikistans in Kooperation der EBRD organisiert das Treffen des Präsidenten Emomali Rahmon mit den nationalen Unternehmer und ausländischen Investoren.

Verbesserung der Infrastruktur, Grüne Energie, Bergbau, Umstrukturierung von Banken und Agrarindustrie sind einige der Sektoren in der Republik Tadschikistan, die derzeit die meisten ausländischen Investitionen anziehen. Auch Tourismus bekommt durch  sein bisher kaum ausgeschöpftes Potential zunehmend große Chancen. Ausfühlich darüber bitte hier klicken.

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